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Schweinerei: Bauern demonstrieren mit Landschweinen vor der Bayer-Zentrale gegen Monsanto-Übernahme

Gentechnik, Patente und Pestizide bedrohen Bauern und Konsumenten / EU-Wettbewerbskommissarin Vestager muss Fusion stoppen

Leverkusen, 11.10.16. Mit 40 Schweinen, einem Traktor und einem Spruchband, auf dem „Bayer & Monsanto = Schweinerei – Gentechnik, Patente & Pestizide hoch 2“ zu lesen war, demonstrierten heute Bauern vor der Bayer-Zentrale in Leverkusen gegen die geplante Monsanto-Übernahme. Die Polizei verhinderte, dass der Großteil der Schweine an der Kundgebung teilnehmen konnte. Dennoch überwand ein Hällisches Landschwein die Absperrungen und lief vor der Konzernzentrale umher. Der Kritikpunkt der Bauern: Bei einer erfolgreichen Fusion würde der Megakonzern Bayer-Monsanto auf einen Schlag zum Marktführer in den Bereichen Pestizide (27 Prozent) und Saatgut (30 Prozent) und könnte so fast im Alleingang entscheiden, was Bauern pflanzen und Verbraucher essen. Die Demonstranten kritisierten weiterhin den Einsatz von Gentechnik und die Patentierung von Lebensmitteln. EU-Wettbewerbskommissa­rin Margrethe Vestager forderten sie auf, die geplante Fusion zu verhindern, da diese fatal für die bäuerliche Landwirtschaft in Deutschland und weltweit wäre. Die Aktion fand wenige Tage vor Beginn des internationalen Monsanto-Tribunals in Den Haag statt, bei dem die zerstörerischen Geschäftspraktiken des Konzerns thematisiert werden. Weiterlesen →

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Bundespreis REGIOkommune – UNIKUM gewinnt 1. Preis

Gesucht und gefunden:
Kommunal unterstützte Projekte, die Stadt und Land verbinden…

Zum ersten Mal hat der Bundesverband der Regionalbewegung den Bundespreis REGIOkommune an fünf herausragende kommunal unterstützte Projekte, die Stadt und Land verbinden, vergeben. Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zeichnete am 1. Oktober die Preisträger im Rahmen des Stadt Land Food Festivals in der Markthalle Neun in Berlin aus. Die Auszeichnungsveranstaltung stellte gleichzeitig die zentrale Hauptveranstaltung zum bundesweiten Aktionstag Tag der Regionen dar.

Die Preisträger im Überblick:

1. Platz: Stadt Altenkirchen mit dem Projekt Regionalladen UNIKUM
2. Platz: Kreis Lippe mit dem Projekt Lippequalität
3. Platz: Markt Irsee mit dem Projekt Biologischer Wochenmarkt Irsee

Sonderpreise: Rotenburg a.d.Fulda mit dem Projekt HandwerkErlebnisroute
Verbandsgemeinde Daun mit dem Projekt Lernort Vulkanhof

Erfahren Sie hier warum die Siegerprojekte die Jury überzeugt haben.
Hier geht’s zur Pressemitteilung.
Hier geht’s zur Projekt-Datenbank mit allen 97 eingereichten Bewerbungen.

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WIBeN-Stammtisch zu Besuch bei Kickoff-Coaching in Kraam

Am 14. September waren wir bei einem unserer neuesten Mitglieder zu Besuch.
Erst seit April Fördermitglied, haben wir uns sehr gefreut Grit Meyer und Jörg Rieken und deren Arbeit kennenzulernen. Und auch für die beiden war es ein spannender Abend mit einigen neuen Gesichtern, was natürlich Anlass zu einer ausgiebigen Vorstellungsrunde im schönen Garten gab.
An einem der letzten Sommerabende in diesem Jahr gab es eine Führung über die anliegenden Flächen des kleinen Gehöfts, währenddessen Grit uns ausführlich von ihrer Arbeit mit ihren drei Mitarbeitern, den Pferden  Kiamo, Floyd und Keno, die wir selbstverständlich auch kennenlernen durften, berichtete. Kickoff-coaching steht für neue Impulse in persönlichen Entwicklungs- und Change-Prozessen, was wir am späteren Abend dann anhand von spannenden Fotoreihen, die unter anderem Jörg macht, anschaulich erklärt bekamen. Äußerst spannend und zeitweise auch amüsant war es anzusehen, wie die Pferde in betrieblichen und auch privaten Veränderungsprozessen unterstützend eingesetzt werden können, wie deutlich die Pferde ihre Rollen als schwierige Kunden, Auszubildende oder neue Teammitglieder darstellen und wie offensichtlich das anhand der Fotoreihen widergespiegelt wird.

Vielen Dank an die beiden für den äußerst informativen Ausflug in – für die meisten Stammtisch-Besucher­ – eine ganz neue Art an schwierige aber veränderbare Situationen im Leben heranzugehen.img_20130804_140253

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Ein Stammtisch zwei Betriebe

In diesem Jahren haben wir beschlossen, keine Sommerpause einzulegen und die Stammtisch-Besuchsreihe in den Betrieben fortzusetzen.
Am 10.8.16 waren wir zu Gast bei der Familie Schochow und Nestle/Schochow in Kescheid.
Getroffen haben wir uns bei Hannes und Marion auf dem Naturland-Hof Kescheid. Leider machte uns das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung, sodass wir aufgrund der Temperaturen nicht den gesamten Abend draußen verbringen konnten. Nach einer kleinen Begrüßung der erstaunlich zahlreich erschienenen WIBeNs und Freunde, starteten wir mit 22 Leuten einem kleinen Hofrundgang bei Hannes und Marion. Die beiden erzählten ein wenig von ihren Ideen, die sie bewegten einen Selbstversorger-Betrieb aufzubauen und auch von den Schattenseiten, die ihnen leider auch immer wieder von Seiten der Behörden (bspw. im Bezug auf Subventionen und Betriebsgröße) in den Weg gelegt wurden. Zu sehen gab es den großen Gemüsegarten von Marion, der die beiden das gesamte Jahr mit Gemüse versorgt und vor allem auch den jüngsten Neuzugang, das 5 Wochen alte Norweger-Fohlen „Frieda“.
Anschließend ging es mit einem Teil der Gäste (den anderen wurde es zu kalt) zum nahe gelegenen, im April diesen Jahres, neu gegründeten Betrieb von Georg Nestle und Anna Schochow. Der Betrieb besteht bislang nur aus einer angemieteten Scheune, die als Heulager dient, in Kescheid und einem Getreidelager in Flammersfeld. Die beiden erzählten, wie sie Anfang des Jahres die Chance bekamen, an 49 Hektar Acker- und Grünland-Pachtflächen in Flammersfeld und Nierderwambach zu gelangen. Parallel ergab sich dann zusätzlich die Möglichkeit nochmal 8 Hektar in Kescheid anzupachten. Mit 57 Hektar Gesamtfläche ist ein guter Start gelungen, die erste eigene Ernte ist drin, wenn auch noch ein ganzer Teil des Getreides auf dem Feld wartet gedroschen zu werden. Zum Winter hin haben sie geplant sich noch Rinder anzuschaffen.
Da die Tage leider nicht mehr ganz so lang sind und das Tageslicht schnell schwand, ging es zurück zu Marion und Hannes in die Küche, wo wir uns bei einer Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken aufwärmen konnten. So fand der Abend dann langsam einen gemütlichen Ausklang.

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WIBeN-Stammtisch bei Rebecca in Hattert

Zum WIBeN-Stammtisch im Juli hatte Vorstandsmitglied Rebecca Staal in ihr neues Eigenheim nach Hattert-Hütte eingeladen. Nach 1,5 jähriger Bauphase präsentierte sie uns stolz ihr neues altes Häuschen, in das sie erst eine Woche vorher eingezogen war.
Da das Wetter leider nicht ganz mitspielte war der ursprünglich geplante Garten-Stammtisch nach drinnen verlegt worden und so drängten sich 17 WIBeNs und Bekannte in dem gemütlichen Wohn-Ess-Bereich, der noch ganz frisch gestrichen roch.

Nach einer Hausführung mit ausführlicher Besprechung, der bisher vorgenommenen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten wurde schnell klar, dass bereits unendlich viele Mühen in das hübsche kleine Häuschen mit Scheune gesteckt wurde, aber – wie das in alten Gemäuern eben der Fall ist –  auch noch einiges an Arbeit investiert werden muss. Aber immerhin ist wohnen und arbeiten in dem Haus, das 15 Jahre lang leer stand, wieder möglich und die Zimmer mit den freigelegten alten Decken- und Fachwerkbalken  imponierte so einigen.

Durch die Scheune, die offenbar noch einiges an Potential bietet, ging es in den Garten hinaus, der nahezu perfekt schien mit seinen tollen alten Obstgehölzen und der alte Kirschbaum spendierte uns einen kleinen Happen zwischendurch.

Bei lecker Snacks – u.a. mitgebracht von Giovanna – und Bierchen erzählte Rebecca uns dann auch noch einiges von der Arbeit ihrer Klartext-Künstleragentur, die im letzten Jahr einen großen Aufschwung erlebt. Mit ihren 7 Künstlern, die sie unter Vertrag hat, ist sie gut ausgelastet und vor allem mit „Das Lumpenpack“ und Felix Lobrecht hat sie Künstler unter Vertrag, die die Säle mittlerweile gut füllen und etliche Auftritte machen, die Rebecca mit Hilfe einer Mitarbeiterin durchorganisiert.
Einen schönen Abend haben wir in dem hübschen Häuschen verbracht und wieder mal toll zu sehen, was die WIBeNs so auf die Beine stellen, natürlich mit Hilfe so einiger anderer WIBeN-Betriebe.

PS: aufgrund der leider nicht ganz so optimalen Lichtverhältnisse drinnen, sind die an dem Abend gemachten Fotos leider nicht verwertbar.