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Stammtisch zu Gast in der Schreinerei Klaus Schneider

Bereits am 12. April trafen wir uns zum WIBeN-Stammtisch in der Schreinerei von Klaus Schneider in Flammersfeld. Nach einer kurzen Betriebsführung durch die Räume der Schreinerei erzählte Klaus den zahlreich erschienenen Gästen von dem Prozess, den er in den vergangen 2 Jahren durchlebt hat. Bei Bier, Brezeln und Ostereiern kam das Gespräch dann schnell auf das eigentliche Thema des Abends. Es sollte nämlich nicht „nur“ um eine Betriebsbesichtigung gehen, sondern vielmehr um die aktuell laufende Übergabe des Betriebes an seinen Nachfolger Mario Merk. Ein Thema, das für viele WIBeN-Betriebe nicht mehr in allzu weiter Ferne liegt.
Schon seit mindestens 2015 arbeitete Klaus aktiv daraufhin seinen Betrieb eines Tages an jemand anderes zu übergeben, indem er keine Auszubildenden und Gesellen mehr anstellte, da er es seinem potenziellen Nachfolger (der zu dem Zeitpunkt noch länger nicht in Sicht war) leichter machen wollte. Ein Einmann-Betrieb ist leichter zu kalkulieren und zu händeln, als wenn noch Angestellte involviert sind, so der Hintergedanke. Nach mehreren Beratungsgesprächen durch die IHK und den einhergehenden Betriebsanalysen kam witzigerweise Mario ins Spiel – der Schwiegersohn in Spe. Mario (32 Jahre alt) auch schon seit Jahren Schreinergeselle konnte sich eigentlich nie vorstellen, mal selbständig zu arbeiten. Bis sich die Gelegenheit ergab . . .
Nach langen Überlegungen und vielen Gesprächen waren sich die beiden einig, dass Mario ab 2017 eine eigene Schreinerei anmeldet und die beiden noch parallel bis Ende Juni 2017 in den Räumen in Flammersfeld arbeiten werden. So kann Mario die Arbeits- und Herangehensweisen von Klaus und natürlich auch die Kundschaft kennenlernen und die potentiellen Kunden können sich natürlich auch schonmal auf den Wechsel einstellen.
Ab Juli wird dann Mario die Schreinerei komplett übernehmen, Klaus möchte und wird aber auch noch weiterhin dort mitarbeiten. So hat er aber die Möglichkeit nach und nach kürzer zu treten. So lange es seine Knochen aber noch ermöglichen möchte Klaus gerne als Schreiner weiter arbeiten, denn die Arbeit macht ihm nach wie vor große Freude.

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