Der Rundbrief ist online!

---Wu anners, wenn nett heeh?

  • Engagement verdient Mitsprache und fördert Entwicklung
  • Restholz und Ideen sind in der Region Westerwald reichlich vorhanden.
  • Wann nutzen wir das eine und setzen die ­anderen gemeinsam um?

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„RegioNetz Westerwald“
---Soziale, ökologische und wirtschaftliche Strukturentwicklung durch die Vernetzung der Aktiven in der Region Westerwald
 
0. Einleitung
1. Einordnung
2. Historie und Hintergrund des WIBeN e.V.
3. 3. Ziele 2008: „Ökologisch-soziale Regionalentwicklung durch Vernetzung“
4. 4. Module im „21X Raum für Entwicklung“
4.1. 4.1. Gemeinschaft & Zusammenhalt / Markt
4.2. Erneuerbare Energien – Klimaschutz konkret
4.3. Westerwald als Marke/ Westerwälder-Identität


---0. Einleitung
 
Durch zahlreiche Aktivitäten hat der Verein „Westerwälder Initiativen- und Betriebenetz e.V.“ – WIBeN – die Prinzipien der Lokalen Agenda 21 ( LA 21 im Folgenden genannt )bereits ansatzweise in der Region des Westerwaldes umgesetzt. Mit 21 X Raum für Entwicklung….“ ist im Jahre 2006 ( Jahr der lokalen Agenda) eine Plattform geschaffen worden. Als ein Ziel wird die Entwicklung und Verankerung eines vernetzten Agierens der Aktiven in der Region Westerwald über die Verwaltungsgrenzen hinaus angestrebt.
 
Dazu wird ein Jahresprogramm aufgestellt, das sich über die (z. Z.) 75 Mitgliedsunternehmen hinaus an KooperationspartnerInnen, Organisationen und die Kommunal-Verwaltungseinheiten richtet und gemeinsam mit diesen „Kollaborations-Veranstaltungen“ entwickelt. Regionale, gewerbliche und soziale Verbände (von IHK bis Landfrauen) sowie informelle, soziale und ökologische Gruppen werden durch unsere LA21 „Kreislauf“ zu gemeinsamen Aktivitäten vernetzt. Mit Ihren jeweiligen Ausrichtungs-Schwerpunkten im Kontext der Agenda 21 („21 x Raum für Entwicklung“) werden diese Aktiven auf ihre Weise verdeutlichen, wie sie ihren Weg zu einer „..anderen Welt, die möglich ist…“ beschreiten und gestalten wollen.
 Durch dieses Bündnis unter dem „Dach“ der lokalen Agenda 21 und der Marke „21X Raum für Entwicklung“ wird das gemeinsame Ergebnis aller Teilnehmenden - und zwar Westerwaldweit - bedeutsamer und mehr als nur die Summe seiner (Veranstaltungs-) Teile sein!!
 
---1. Einordnung
 
Der eingetragene Verein „Westerwälder Initiativen- und Betriebe Netz“ (nachfolgend WIBeN genannt) ist eine freiwillige Initiative von Unternehmen in der Region Westerwald, schwerpunktmäßig im Raum des Kreis Altenkirchen -Puderbach - Hachenburg. WIBeN ist ein Netzwerk von unternehmerisch denkenden und handelnden Personen; die mit einer Kultur auf Gegenseitigkeit, fordern, helfen, kooperieren und nachhaltige Innovation fördern, seit 22 Jahren zusammenarbeiten und gemeinsam Ihre ökonomische Entwicklung und gleichzeitig die öko-soziale Entwicklung in der Region voranbringen. Der Verein ist ein - im Sinne der Förderungsgrundsätze des MUFV freier Träger und als eine offene Freiwilligenorganisation zur Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalts anzusehen.
 
Wir sehen unsere geplanten Aktivitäten in 2007 und 2008 besonders in den Bereichen :

  • Arbeit, Wirtschaft (Handwerk / Kleinbetriebe / Freischaffende)
  • Kunst, Konsum, Lebensstil
  • regenerative Energien und Klimaschutz

verortet. Durch die Vielfalt der beteiligten Betriebe und deren Kontakte ergibt sich auch in den Bezugspunkten zum Inhalt der lokalen Agenda eine große Zahl von möglichen Anknüpfungspunkten.

Der Verein wird das Vernetzungs-Projekt mit erheblichen Eigenleistungen anschieben und die lokalen Stellen um Unterstützung bitten. Sowohl die Verbandsgemeinden als auch die Kreise Altenkirchen, Westerwald und Neuwied sind in das Programm involviert und Ihre Unterstützung wird dokumentiert. Möglich wurde das gesamte Projekt jedoch nur durch die Unterstützung des Ministeriums Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz des Landes Rheinlandpfalz.
 

---2. Historie und Hintergrund des WIBeN e.V.
 
„WIBeN“ ist eine Initiative ökologischer und/oder genossenschaftlicher Betriebe und sozialer/ politischer Initiativen in der Region Westerwald. Grundsätze des Miteinanderumgehens sind Wohl wollen, Vertrauen und Kooperation. Gemeinsames Ziel ist es, die soziale, politische und ökologische Infrastruktur der Region zu beeinflussen"  (aus der Präambel der Satzung / VR Amtsgericht Montabaur Nr. VR 11075).
Der Verein WIBeN geht auf die erste Aktion –die „PROJEKTA 85 “ eine ökologisch und sozial ausgerichteten „Projektemesse“ - im Jahr 1985 zurück, die ordentliche  Vereinsgründung erfolgte am 30. 09. 1989.  Zurzeit sind 72 Unternehmen und Freiberufler Mitglied im Netzwerk, die in inhaltlichen Arbeitsgruppen zu den Themen Finanzökonomie, Soziales, Regiogeld, Mikrokredite und Regionale ökologische Vermarktung an konkreten Verbesserungen für die betriebliche Situation arbeiten. Die Vergangenheit hat bereits mehrfach gezeigt, dass der Verein WIBeN in der Lage ist,  öffentlichkeits-wirksame Veranstaltungen (lokale Messen der ökologisch orientierten. Betriebe), als auch konkrete Arbeitswochen für Solidaritätsprojekte in Sachsen, Lothringen und Marokko erfolgreich umzusetzen und dabei sowohl eine große Außenwirkung, als auch  jeweils neue Integrationskraft für weitere Kleinunternehmen und die Öffentlichkeit zu entwickeln.
(www.wiben.de/archiv.html)
 
 
---3. Ziele 2008: „Ökologisch-soziale Regionalentwicklung durch Vernetzung“
 
Das Projekt stellt eine Plattform für die Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung von Ansätzen wirtschaftlicher Tätigkeit mit ökologischer Zielsetzung dar. In drei ausgewählten Themenfeldern werden virtuelle „Räume zur Entwicklung“ eröffnet und Perspektiven für ökologische Produkte, nachhaltigen Konsum, einen anderen Umgang mit Arbeit und Menschen in der Arbeitswelt und für neue Produkte und Dienstleistungen im Umfeld von Natur und Umwelt geschaffen.
Die „Räume zur Entwicklung“:

  • 1. Gemeinschaft & Zusammenhalt / Markt
  • 2. Erneuerbare Energien – Klimaschutz konkret
  • 3. Westerwald als Marke / Westerwälder Identität

 
WIBeN lädt zu dem regionalen Aktionsbündnis unter dem Motto der „Lokalen Agenda 21“ gezielt weitere Firmen, Organisationen, Vereine und Gruppen sowie Einzelpersonen der Region ein, bietet Netzwerkunterstützung und entwickelt Modelle der Kooperation.
 

---4. Module im „21X Raum für Entwicklung“
 
4.1 Gemeinschaft & Zusammenhalt / Markt
In der Tradition F.W. Raiffeisens sind die Initiatial-Veranstaltungen als Hilfe zur Selbsthilfe konzipiert.Die Kommunikationsstrukturen in der Region sind schwach vernetzt. Für die einen Online DSL 6000 und eMail, für die anderen das Amtsbaltt und die Regionalzeitung, Werbeblättchen und das Fax. Soweit klaffen die Stränge auseinander. Es soll um die nahe und verbindliche Verständigung, den Austausch von Wünschen, Wissen und Waren und Dienstleistungen gehen zum Nutzen aller Beteiligten. So ist die Westerwälder Regionalwährung „Brod€inheit“ ( RB€ ) letzlich Mittel zum Zweck den Dienstleistungs und Warenumschlag in der Region zu fordern, fördern und weiter zu entwickeln. Als Erweiterung im Zahlungsverkehr soll sie helfen, regionales Potential zu wecken und ist damit ein Baustein regionaler, ökologischer Wirtschaftsförderung.


  • 4.1.1: 08. -10. Februar 2008
    Auftaktveranstaltung: „Eine ländliche Region wird aktiv!“ 3-tägiges Seminar, mit Vorträgen, moderierten Workshops, Zukunftswerkstätten Kommunikattion untereinander und mit anderen Unternehmen, Gruppen, Verbänden Win –Win – Prozesse initieren

  • 4.1.2: März - OKtober 2008
    Moderierte Workshops Vermarktung / Kommunikation Angebot + Nachfrage und wie Anbietende Nachfragende finden und umgekehrt. Aus der Region für die Region, als nachhaltiges Slogan-Modell
    Die Optimierung bzw. Schaffung, wo nicht vorhanden, von „Plätzen“ on- und offline, wo Markt stattfinden kann, sowie die Kommunikationswege und-arten untereinander werden diskutiert und initiiert

  • 4.1.3: 31. Juli und 26. September.2008
    Diskussion: „Das Regio Netz“. Anbietende und Verbrauchende diskutieren über den Sinn von ortsnahen Strukturen und Beleuchten Möglichkeiten, Wünsche und praktische Umsetzungskonzepte.

  • 4.1.4: August 2008
    “Brod€inheit-Marktplatz“ – Konzept und Umsetzung des „virtuellen“ Marktplatzes
    In diesem Arbeitskreis soll der Raum für die Entwicklung eines virtuellen Marktplatzes (Angbeot – Nachfrage – Wissenstransfer)geschaffen werden, der die Notwendigkeit des Informationsflusses außerhalb des Internets berücksichtigt.
    24.Oktober 2008
    Info Vernastaltung "Regionales Geld für den Westerwald - "Das Geld bleibt hier".
    mit Ralf Becker vom Regiogeld Verband als Referent, Feedbackgeber und Berater


4.2 Erneuerbare Energien – Klimaschutz konkret
Im Bereich der „erneuerbaren Energien“ werden von einem verantwortlichen Moderator vier Veranstaltungen vorbereitet, Referenten angefragt und der erforderliche Rahmen organisiert die Bedingungen geschaffen und eine Arbeitsgruppe geleitet. Durch die Orientierung auf konkrete Veranstaltungen in Kooperation mit kleinen Handwerksbetrieben und Dienstleistenden wird in den Veranstaltungen nicht nur die fachliche Diskussion angehoben sondern auch der beabsichtigte Effekt der nachhaltigen Öffentlichkeitswirksamkeit multipliziert.

  • 4.2.1 == September - November 2008
    Sammlung und Veröffentlichung von Beispielen für dezentrale Energiegewinnung mit nachwachsenden Rohstoffen in der Region Westerwald
  • 4.2.2 == November 2008
    Diskussions- / Podiums Vortragsreihe mit Herstellern und Nutzern in der Region WW
  • 4.2.3 3 == November - Dezember 2008
    Regionalkonferenz der Aktiven Lokale Agenda 21 - "Energiedörfer" im Westerwald


4.3 Westerwald als Marke/ Westerwälder-Identität
Die Stärkung des Bewußtseins „ In der Region werden tolle Produkte und Dienstleistungen produziert und und angeboten“ ist der Beweggrund für die Idee Westerwälder Wirtschaftspreis ( WWWP). Es geht um die großen, aber auch besonders die kleinen Dinge, die kaum wahrgenommen und doch bedeutend sind. Neben den konventionellen Gütern und Dienstleistungen in der Keramik und Metall Region WW bietet der sanfte Tourismus Chancen. Für die Workshops an verschiednen Orten sollen kreative Anbieter gewonnen werden. Ziel ist die Vernetzung von diesen Anbietern und der Hotel- / Gastronomie. Bewahrung der Natur und Erholung für Einheimische und Touristen gilt es zu verknüpfen..

Die Workshops an in der Region verteilten Orten holen die Neu- und Altanbieter in den Prozess:.

  • 4.3.1 Juli- == Oktober 2008
  • Erarbeitung eines Konzepts "WesterWälder WirtschaftsPreis" (WWWP), welches dann 2009 umgesetzt werden könnte
    4.3.2 == 8. April 2008
  • Moderierter Workshop: „Sanfter Tourismus“ -- Was heißt das überhaupt?
    4.3.3. == 23. April 2008
    Moderierter Workshop:"Naturerlebnis" Wie sind die Anbieter präsent -
  • 4.3.4 == 27. August 2008
    Moderierter Workshop:"Welche Anbietenden können daran partizipieren? - Nutzendefinition für die Region, die Anbietenden und die Konsumenten
  • 4.3.5  == 30. Oktober 2008
    Moderierter Workshop: "Plaunung und Entwicklung der NaturErlebnisTage 2009"

 

Durch unser thematisch auf ökologische und soziale Themen des 21. Jahrhunderts ausgerichtetes Motto werden alle „Menschen guten Willens“ angesprochen und eingeladen mitzuarbeiten, bzw. ihre eigenen Themen und Veranstaltungen mit WIBeN gemeinsam zu präsentieren und einem breiten Publikum vorzustellen.

Da WIBeN bereits seit vielen Jahren als Netzwerk von Subjekten funktioniert und dies heute mehr als 500 Personen umfasst, bestehen mannigfaltige Kontakte und ein regelrechtes Eingebundensein in die vorhandenen –auch traditionellen- Strukturen und Gruppen der Region (Landfrauen, Dorfgemeinschafts-Vereine, Chor, Gemeinderäte, usw.), die es hier zu involvieren gilt. Wir fangen also nicht bei „Null“ und einer schönen Idee an. Das Netzwerk besteht (nach innen) bereits seit 22 Jahren und gleichzeitig arbeiten und leben die Mitglieder in der Region und nehmen Anteil an den Dingen in ihren dörflichen und sonstigen sozialen Zusammenhängen.


Da WIBeN bereits seit vielen Jahren als Netzwerk von Subjekten funktioniert und dies heute mehr als 500 Personen umfasst, bestehen mannigfaltige Kontakte und ein regelrechtes Eingebundensein in die vorhandenen –auch traditionellen-  Strukturen und Gruppen der Region (Landfrauen, Dorfgemeinschafts-Vereine, Chor, Gemeinderäte, usw.), die es hier zu involvieren gilt. Wir fangen also nicht bei „Null“  und einer schönen Idee an. Das Netzwerk besteht (nach innen) bereits seit 22 Jahren  und gleichzeitig arbeiten und leben die Mitglieder in der Region und nehmen Anteil an den Dingen in ihren dörflichen und sonstigen sozialen Zusammenhängen.
 
 
---5. Umsetzung
 
5.1 Marketing
„Tu Gutes und sprich drüber“ (oft missbraucht und doch so wichtig )
Unter der Marke 21 x Raum für Entwicklung werden die verschiedensten Marketing Instrumente weiterentwickelt und genutzt. Dabei werden erhebliche Werbe- und Öffentlichkeitsarbeiten (Layout, Entwurf, Flyer, Internet usw erbracht

  • Ein PR-Beauftragter oder auch Pressesprecher übernimmt die Kommunikation mit der lokalen Presse, den Beteiligten und den Teilnehmenden
  • Der Rundbrief 21 x  informiert eine breite Öffentlichkeit über alle Themen Termine und den Diskussionstand
  • Diese Homepage www.21mal21.org bietet alle aktuellen Informationen und ist Diskussionsplattform
  • Plakate, Flyer und Infotafeln versorgen die Öffentlichkeit und motivieren zur Beteiligung





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